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Im Gespräch mit Bundesbauminister Ramsauer
Fertighausbauer fordern stärkere Förderung für den Neubau von klimaschonenden Häusern
Für eine stärkere Förderung des Neubaus von klimaschonenden Familienhäusern innerhalb der Förderprogramme des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes der Bundesregierung sprach sich der Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) jetzt im Gespräch mit Bundesbauminister Peter Ramsauer in Berlin aus.
„Ein Neubau ist oftmals sehr viel sinnvoller als die Sanierung alter Häuser, die mit ungeheuer viel Aufwand energetisch saniert werden müssen“, sagte Frau Dr. Haas-Lensing während des Gespräches mit Ramsauer im Berliner Ministerium. „Energieeffizientes Bauen gibt es nicht zum Nulltarif. Die KfW-Förderung federt die Mehrkosten ab und macht Energiespartechnik marktfähig. Das sichert Nachfrage und Klimaschutz“, so ein weiterer Kommentar, der gegen drastische Kürzungen oder gar ein Aus der Förderprogramme gerichtet war, weil es die ohnehin in den letzten Jahren schon arg gebeutelten Bauunternehmen im privaten Wohnungsbau noch einmal hart treffen würde. Eine direkte Förderung für energiesparsame Eigenheime sei überdies viel sinnvoller als die derzeitigen Zinssubventionen über die KfW, da die Bauzinsen derzeit ohnehin sehr niedrig lägen.
Ein weiteres Anliegen der mittelständisch geprägten Branche sei die Novellierung des Bauforderungssicherungsgesetzes, das praxisfern sei und der ganzen Bauwirtschaft schwer zu schaffen mache. BDF-Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas: „Das Gesetz schränkt die Liquidität der Unternehmen ein und bürdet ihnen neue bürokratische Lasten auf. Gerade in Zeiten einer Wirtschaftskrise ist das eine gefährliche Kombination“. Hier signalisierte Ramsauer entsprechende Korrekturen am bestehenden Gesetz bereits in diesem Sommer.
Insgesamt verlief das Gespräch im Berliner Bauministerium sehr konstruktiv und vertrauensvoll. Ramsauer betonte, dass er sein Amt eben auch als das des Bauministers verstehe, auch wenn er häufiger als Verkehrsminister in den Medien wahrgenommen würde. Im Bundesverband Deutscher Fertigbau sind 45 bundesweit tätige Hersteller von Holz-Fertighäusern organisiert, die 2009 mit 7.000 Beschäftigten einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erzielt haben. Der Marktanteil des Fertigbaus liegt in Deutschland bei etwa 15 %.
Bildunterschrift: Konstruktiv und vertrauensvoll war das Gespräch des BDF-Vorstandes mit Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer MdB in Berlin. Unser Bild zeigt von links nach rechts Georg Huf (Huf HAUS, Hartenfels), Hans-Volker Noller (Fertighaus Weiss, Oberrot), Johannes Schwörer (SchwörerHaus, Hohenstein-Oberstetten), Dr. Frank Gussek (Gussek-Haus, Nordhorn), Dr. Tanja Haas-Lensing (Haas Fertigbau, Falkenberg), Bundesbauminister Dr. Peter Ramsauer MdB, BDF-Ehrenpräsident Hans Weber (WeberHaus, Rheinau-Linx), Alexander Lux (Lux-Haus, Georgensgmünd) und (Stora Enso Timber Deutschland, Pfarrkirchen).
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Internationale Saarmesse in Saarbrücken
Rund 17.000 Besucher besuchten die 61. Internationale Saarmesse (10.04. - 18.04.2010), bei der rund 700 Aussteller präsent waren - darunter auch die Haas Fertigbau GmbH.
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